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Öffentlichkeitsarbeit | Fachliteratur und Publikationen
15.05.2026

Die größte Herausforderung für energieeffiziente Gebäude liegt künftig nicht mehr nur im Winter.

Die warme Jahreszeit steht bevor und damit eine der zentralen Frage bei der modernen Gebäudeplanung: Wie lassen sich Innenräume auch in Hitzeperioden angenehm, möglichst ohne energieintensive Kühlung, temperieren?

Sommerlicher Wärmeschutz: Bis zu 8 °C Unterschied mit Kalksandsteinbauweise
Die Infografik aus dem KS-Planungshandbuch „Sommerlicher Wärmeschutz“ veranschaulicht den Einfluss thermischer Speichermasse auf die Innenraumtemperatur während sommerlicher Hitzeperioden. Verglichen werden leichte Bauarten und die Kalksandsteinbauweise bei erhöhter Nachtlüftung. Die Ergebnisse zeigen deutlich reduzierte Temperaturspitzen und eine verbesserte thermische Behaglichkeit in Gebäuden aus Kalksandstein.

Die zunehmenden Hitzewellen der vergangenen Jahre rücken den sommerlichen Wärmeschutz noch stärker in den Fokus der Gebäudeplanung. Energieeffiziente Gebäude müssen heute nicht nur Heizenergie sparen, sie sollen auch im Sommer ein behagliches Raumklima ermöglichen.

So kann unter anderem die thermische Masse schwerer Konstruktionen Temperaturspitzen wirksam abpuffern und so zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen.

Im Kapitel „Sommerlicher Wärmeschutz“ im druckfrischem Kalksandstein-Planungshandbuch erläutert unser Fachexperte Prof. Martin H. Spitzner, welche Faktoren dabei sonst noch entscheidend sind:

▪ Thermische Speichermasse
▪ Verschattung
▪ Nachtlüftung
▪ Gebäudegeometrie
▪ Fensterflächen und Orientierung

Die dargestellten Vergleichsrechnungen zeigen außerdem, welchen Einfluss Bauart und Nachtlüftung auf die sommerliche Behaglichkeit haben können – bis hin zu deutlichen Unterschieden bei den Innenraumtemperaturen während sommerlicher Hitzephasen.