News
News | Markt- und Bauwirtschaft
04.12.2024

Konversionsfläche im Norden von Jena

Thüringens größte Universitätsstadt gehört zu Mitteldeutschlands wirtschaftlich erfolgreichsten Kommunen und zieht hochqualifizierte Arbeitskräfte aus der ganzen Welt an. Zugleich sorgt die Lage im Tal der Saale für natürliche Flächenbegrenzung.

Wohnquartier Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit mehrgeschossigen Wohngebäuden, Grünflächen und Wegen
Das Wohnquartier Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena entstand auf einer Konversionsfläche und verbindet mehrgeschossigen Wohnungsbau mit Grünflächen und Kalksandsteinbauweise.
Fassade eines mehrgeschossigen Wohngebäudes im Quartier Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena
Die mehrgeschossigen Wohngebäude der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena entstanden auf einer ehemaligen Konversionsfläche.
Wohnhof der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit mehrgeschossigen Wohngebäuden, Bepflanzung und Fußwegen
Der Wohnhof der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena verbindet mehrgeschossigen Wohnungsbau mit begrünten Aufenthaltsflächen.
Quartiersweg der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit mehrgeschossigen Wohngebäuden, Bepflanzung und Aufenthaltsflächen
Die Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena nutzt eine ehemalige Konversionsfläche für mehrgeschossigen Wohnungsbau mit begrünten Außenräumen.
Wohngebäude der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit Balkonen, Grünflächen und Fußweg
Die Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena verbindet mehrgeschossigen Wohnungsbau mit begrünten Freiflächen, Balkonen und wohnungsnahen Außenräumen.
Eingangsbereich der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit Sitzbank, Bepflanzung und mehrgeschossigem Wohngebäude
Der Eingangsbereich der Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena verbindet mehrgeschossigen Wohnungsbau mit begrünten Außenflächen und wohnungsnaher Aufenthaltsqualität.
Wohnquartier Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena mit mehrgeschossigen Wohngebäuden, Balkonen, Grünflächen und Wegen
Die Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün in Jena zeigt, wie eine ehemalige Konversionsfläche zu einem begrünten Wohnquartier mit mehrgeschossigen Wohngebäuden entwickelt wurde.

Um dem hohen Wohnraumbedarf gerecht zu werden, müssen vorhandene Flächen klug genutzt werden. Ein Positivbeispiel ist die „Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün“, hier  wurde ein ehemaliges Kasernengelände in der Saale-Aue zum begehrten Wohngebiet.

Im Auftrag der städtischen jenawohnen GmbH realisierte das Team um Architekt Heinz Wagner insgesamt 90 Wohnungen in sieben frei gruppierten Häusern. Das Ensemble bildet zwei Höfe mit einem gemeinschaftlichen Außenraum und individuellen Mietergärten, um dem Anspruch an naturnahes Wohnen gerecht zu werden.

Der barrierefrei geplante Wohnungsmix umfasst 2- bis 6-Zimmer- sowie Maisonette-Wohnungen. Auf Grund der benachbarten Bahntrasse war erhöhter Schallschutz gefordert, der sich mit der schweren Kalksandsteinbauweise besonders gut erreichen lässt. Die hohe thermische Speichermasse des Mauerwerks aus großformatigen XL-Planelementen spielt ihre Vorteile auch beim sommerlichen Hitzeschutz aus.

Die kubischen Baukörper werden durch die Einschnitte der Loggien, Dachterrassen und die mit Keramik bekleideten Fassaden der Erdgeschosse stilistisch geformt. Barrierefreie Balkone haben Geländer mit Holzbekleidung und prägen zusammen mit den Holzschiebeläden im Kontrast zu Putz und Keramik die Ansicht des Quartiers.

Wer mehr zur „Gartenstadt 2.0 – Quartier Immergrün“ und weiteren Projekten in Kalksandstein-Bauweise erfahren möchte, wird in der Publikation "Architektur & Kalksandstein #5" fündig. 

Fotos: Boris Storz